Hey, ich bin Julia.
Geboren und aufgewachsen auf einem kleinen Aussiedlerhof im südlichen Baden-Württemberg. Zwischen Kühen, Pferden, Katzen, Wald und Feld. Meine Heimat und das Arbeiten draußen haben mich geprägt. Die Liebe zur Natur und zu den Tieren war nie etwas Besonderes – sie war einfach immer da.
Mein klassischer Werdegang sah eigentlich ziemlich geradlinig aus.
Ich habe meine Lehre als Landwirtin gemacht, danach noch 1,5 Jahre als landwirtschaftliche Betriebshelferin gearbeitet und anschließend die landwirtschaftliche Technikerschule besucht.
Bis dahin war ich eher ein unbewusster, oft auch unzufriedener Mensch. Ich dachte, ich suche mir eine sichere Stelle beim Landwirtschaftsamt oder irgendwo im öffentlichen Dienst und mache diesen Job dann bis zur Rente. Ziele und große Träume? Hatte ich keine. Stattdessen eher Zukunftsängste und viele Selbstzweifel.
Doch es sollte anders kommen.
2021 kam ich zum ersten Mal mit dem Thema Tierkommunikation in Berührung. Ehrlich gesagt war das für mich vorher reine Schwurbelei. Trotzdem hat es mich nicht mehr losgelassen. Ich begann eine Ausbildung zur spirituellen Coachin für Mensch und Tier – und meldete noch während der Technikerschule, mitten in den Prüfungsphasen, mein Gewerbe an.
Nach dem Abschluss bin ich ins kalte Wasser gesprungen und habe mich komplett selbstständig gemacht. Zuerst mit Tierkommunikation und energetischer Arbeit, bald folgten die ersten Kurse. Im darauffolgenden Jahr startete bereits meine erste größere Ausbildung zum spirituellen Coach für Mensch und Tier.
Ich beschäftigte mich intensiv mit meinem Mindset und mit der Frage, was eigentlich möglich ist, wenn man aufhört, sich selbst kleinzuhalten. Und ich war fasziniert, wie sehr sich mein Leben veränderte, als ich begann, anders zu denken.
Trotzdem gab es etwas, das mich stark belastete: meine Haut.
2020, nach dem Absetzen der Pille, bekam ich zunehmend Hautunreinheiten und starke Pickel im Gesicht. Teilweise war ich sogar froh über die Maskenpflicht, weil ich mein Gesicht dahinter verstecken konnte. Mehrere Ärzte verschrieben mir Kortison oder kortisonhaltige Cremes. Meine Frauenärztin riet mir schlicht, wieder die Pille zu nehmen. Dann wäre das Problem erledigt.
Ich war frustriert. Niemand wollte mit mir nach der Ursache suchen.
Aus dieser Verzweiflung heraus habe ich ein großes Coaching gebucht – eine Investition im Wert eines Kleinwagens. Dort machte ich meine erste DNA-Health-Analyse. Dabei kam unter anderem heraus, dass ich genetisch eine Prädisposition für Gluten-Unverträglichkeit und eine erhöhte Entzündungsneigung habe.
Das war mein Wendepunkt.
Ich verstand plötzlich, wie mein Körper arbeitet und dass ich anfangen muss, mit ihm statt gegen ihn zu arbeiten. Daraus entstand meine Faszination für Epigenetik. 2024 absolvierte ich die Ausbildung zum Epigenetik Coach bei Healversity.
Heute ist es mir ein echtes Anliegen, Menschen zurück in ihre Selbstermächtigung zu begleiten – emotional wie körperlich. Zu verstehen, dass Gene kein Urteil sind, sondern Information. Und dass jeder Verantwortung für seine eigene Realität übernehmen darf.
Gleichzeitig liebe ich es nach wie vor, auf unserer Landwirtschaft mitzuarbeiten, stunden auf dem Feld zu verbingen oder meinem Vater im Holzrückeunternehmen zu helfen. Seit 2025 führe ich meinen eigenen Podcast.
Auf dem Hof leben zwei Pferde, fünf Rinder, mehrere Katzen und ein Hund.
Mich faszinieren die Zyklen der Natur. Ich wünsche mir, dass wir Menschen wieder lernen, uns mehr an ihnen zu orientieren. Ich beschreibe mich manchmal selbst als kleine Waldhexe. Ich liebe Kakaozeremonien in meinem kleinen Hexenhäusle – aber Spiritualität darf für mich gleichzeitig immer auch bodenständig und nahbar sein.
♥️